Beschneiungsanlagen
Wasser und Luft mit hohem Druck ...
Bild
rechts: Schneekanone "Sufag Modell SuperSilent" im Einsatz
... so funktionieren Beschneiungsanlagen in unserem Skigebiet:
Technisch erzeugter Schnee wird aus reinem, klarem Quellwasser
produziert und enthält keinerlei unnatürliche Zusätze.
Die Schneeproduktion funktioniert nach einem ganz einfachen Prinzip.
In der Natur fällt ein Wassertropfen aus großer Höhe zu Boden und
hat somit viel Zeit, zu gefrieren. Je nach Luftfeuchtigkeit und
Temperatur kristallisieren die Wassertropfen anders. So kommen die
unterschiedlichen Flocken zustande.
Gleichbleibende Schneequalität auch bei wechselnden
Wetterverhältnissen
Bild rechts: TechnoAlpin Schnei-Lanze A30
Nach
genau diesen physikalischen Gesetzen funktioniert auch die
technische Beschneiung. Klares Wasser wird mittels einer Turbine
durch eine Düse gedrückt und zerstäubt. Während die feinen
Wassertropfen zu Boden rieseln, gefrieren sie. Technisch erzeugter
Schnee ist also absolut mit "Naturschnee" vergleichbar. Durch die
feinstufige Abstimmung der Düsen entsteht Schnee in mehreren
Qualitäten. Im Gegensatz zu "Naturschnee" kann auch bei wechselnden
Wetterverhältnissen die Schneequalität auf diese Weise konstant
gehalten werden.
Im Unterschied zu den Schneeflocken, die vom Himmel fallen, legen
die Wassertropfen aus der Beschneiungsanlage einen viel kürzeren Weg
zurück. Darum sind die Schneekristalle größer. Die Schneeschicht
wird darum viel kompakter. Sie braucht später beim Präparieren der
Pisten nicht mehr so stark verdichtet werden. Die Schneehöhe von 20
Zentimeter technisch erzeugter Schnee entspricht einer 50 bis 60
Zentimeter dicken Naturschneedecke.
Dicke Schneeschicht schützt die Natur
Bild links: Unser PistenBully 300W
Schnee-Erzeuger produzieren also Schnee auf ganz natürliche Weise,
aus Wasser und Luft mit Hilfe elektrische Energie. Um den
Energiebedarf zu beurteilen, kann man einen ganz einfachen Vergleich
auf stellen. Um eine 40 Meter breite und etwa ein Kilometer lange
Skipiste zu beschneien, werden pro Saison etwa 37.000
Kilowattstunden Strom benötigt. Für den Betrieb einer öffentlichen
Sauna werden 350.000, für den einer Eislaufhalle 1.300.000
Kilowattstunden benötigt.
Schnee-Erzeuger stellen keine Belastung der natürlichen Vegetation
dar. Sie schützen die Pisten vor mechanischer Belastung durch den
Skibetrieb und fördern die Vegetation. Diese Tatsache ist mehrfach
wissenschaftlich belegt. Eine kompakte Schneeschicht schützt die
Natur während der kalten Monate und hat auch für die restliche Zeit
eine positive Auswirkung auf die Vegetation. Im Frühjahr taut die
Schneedecke langsam ab, das zur Beschneiung verwendete Wasser wird
so nach und nach dem Boden wieder zugefügt.
Bild links: TechnoAlpin Modell Piano - Einsatz am Sonnenlift
Bild rechts: Sufag Modell SuperSilent - Einsatz am Ritzhagen




